Willkommen

Die einen nen­nen es ein “Spiel um Liebe und Intrige”, andere sehen darin eine “Gym­nas­tik des Ver­standes” und wieder andere wollen darin ein “Bild des Krieges” erken­nen. Was nur regt Men­schen zu solch wider­sprüch­lichen Äußerun­gen an?

Natür­lich — DAS SCHACHSPIEL !

Inter­essierte Schü­lerin­nen und Schüler aller Klassen­stufen der Arnold­is­chule sind hier­mit her­zlich ein­ge­laden, in die faszinierende Welt des “königlichen Spiels” einzu­tauchen und sich entwed­er als “Lieb­haberin” / “Lieb­haber”, als “weis­es Haupt” oder gar als “Kriegsstrate­gin” / “Feld­herr” auszupro­bieren.

Viele deutsche Grund­schulen sowie Spezial­gym­nasien bieten Schach seit ger­aumer Zeit als

reg­uläres Unter­richts­fach an – Ten­denz steigend, weil damit wichtige Schlüs­sel-qual­i­fika­tio­nen gefördert wer­den, die für den schulis­chen und beru­flichen Erfolg, aber auch für die Entwick­lung der Per­sön­lichkeit entschei­dend sind.

Viele nationale und inter­na­tionale Stu­di­en bele­gen unmissver­ständlich, dass eine reg­uläre Schul­stunde Schach über­aus sin­nvoll ist, da ver­schieden­ste pos­i­tive Eigen­schaften gefördert wer­den: räum­lich­es Vorstel­lungsver­mö­gen, Mus­ter­erken­nung, Phan­tasie, Voraus­berech­nung, Kreativ­ität und Rechen­ver­mö­gen, aber auch zahlre­iche “Sekundär­tu­gen­den” wie gutes Gedächt­nis, Konzen­tra­tion, Aus­dauer, logis­ches Denken, Urteilsver­mö­gen, Entschei­dungskraft, ein sou­verän­er Umgang mit Erfolg und Mis­ser­folg, Ein­hal­tung von Regeln u.a.m.

Die Kinder gewin­nen im Schachtrain­ing an Selb­stver­trauen, sie entwick­eln grundle­gende Denk- und      Prob­lem­lö­sungsstrate­gien, die auch im täglichen Leben von Bedeu­tung sind.“ (Rat­ge­ber des Bun­desmin­is­teri­ums für Bil­dung und Forschung zum The­ma „Begabte Kinder find­en und fördern“, Bonn 2003, S.14.)

Durch das Ange­bot ein­er wahloblig­a­torischen Wochen­stunde Schach durchge­hend von der 5. bis zur 8. Klasse – bei Inter­esse gekop­pelt mit der weit­eren Förderung inner­halb der Arbeits­ge­mein­schaft Schach – set­zt die 1. Deutsche Schachschule Thürin­gens o.g. Inhalte in die Prax­is um und fördert die  inter­essierten Kinder und Jugendlichen ganz gezielt.

Mit dem Wahlpflicht­fach Schach in den Klassen­stufen 9 und 10 mit vier bzw. zwei Wochen­stun­den erhal­ten die Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Förderung auf schachlichem Gebi­et zu vol­len­den. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir als einzige Schule in Thürin­gen Schach als beno­tungsrel­e­vantes Unter­richts­fach (Zeug­nis­note Schach!) in den Fächerkanon inte­gri­eren kon­nten. Hier­bei beschäfti­gen sich die Schüler auch mit „Schach als Kul­turgut“ oder mit der Rel­e­vanz von tak­tis­chem und strate­gis­chem Wis­sen für die Lebenswirk­lichkeit nach der Schule. Die Schachkinder wer­den in viel­er­lei Hin­sicht hier­von stark prof­i­tieren!

 

Als Höhep­unkt eines jeden Schul­jahres wird inner­halb der Pro­jek­t­woche alljährlich zum Schulfest öffentlichkeitswirk­sam der Schulschachmeis­ter der Arnold­is­chule gekürt. Außer­dem nehmen unsere Schachspiel­er bere­its seit dem Jahr 2000 sehr erfol­gre­ich an den lan­desweit­en Schulschachmeis­ter­schaften in Erfurt teil, wo sie sich mit den besten Schach spie­len­den Kindern und Jugendlichen unseres Freis­taates messen. Viele Male bere­its kon­nten sich dabei unsere Denksportler zu Deutschen Schulschachmeis­ter­schaften qual­i­fizieren!
Weit­er­hin sind unsere besten Schachkinder seit dem Jahr 2008 beim renom­miertesten inter­na­tionalen Jugend­turnier Europas im Fürsten­tum Liecht­en­stein Stam­mgäste und kon­nten sog­ar schon einige Male den Mannschafts­gold­pokal erkämpfen! Diese mehrtägige Turnier­reise dient gle­ichzeit­ig als alljährliche Ausze­ich­nung für unsere besten Schachspiel­er und ist für alle Schachschüler Moti­va­tion pur für eine weit­ere erfol­gre­iche Schulschachar­beit.
Diese Tra­di­tion entwick­elte sich im Übri­gen seit der Scha­cholympiade 2008 in Dres­den, als unser Gym­na­si­um vom dama­li­gen Schachwelt­meis­ter Wladimir Kram­nik als Part­ner­schule die Alpen­re­pub­lik zugelost bekam.
Auch einen Inter­na­tionalen Großmeis­ter hat unsere Arbeits­ge­mein­schaft bere­its her­vorge­bracht: David Baramidze besuchte früher unser Gym­na­si­um und ist heute deutsch­er Nation­al­spiel­er!

Bere­its seit dem Jahr 1999 existiert ein Schachange­bot an der Arnold­is­chule, in dem sich Kinder der 5.–12. Klassen mit diesem schö­nen Spiel inten­siv beschäfti­gen. Schach hat sich sei­ther von ein­er nach­mit­täglichen Ran­der­schei­n­ung zu einem fes­ten Bestandteil des Schu­lall­t­ags entwick­elt. Viele Schüler haben hier ein Umfeld vorge­fun­den, in welchem sie sich richtig wohl fühlen – zahlre­iche gemein­same Aktiv­itäten bzw. erfol­gre­iche nationale und inter­na­tionale Turnierteil­nah­men bestäti­gen dies augen­schein­lich.
Die Schachschüler gehören außer­dem meist zu den Besten ihrer jew­eili­gen Klassen, was die große Bedeu­tung dieses schüleror­i­en­tierten Schachkonzeptes unseres Gym­na­si­ums eben­falls wider­spiegelt. Hier­auf sind wir Schachspiel­er mächtig stolz!

Ohne großzügige Unter­stützung seit­ens der Schulleitung, des Fördervere­ins unser­er Schule u.a. Spon­soren wie zum Beispiel BIG wäre eine solch erfol­gre­iche Entwick­lung des „königlichen Spiels“ am Arnol­di-Gym­na­si­um niemals möglich gewe­sen.
Dafür sagen wir: VIELEN DANK!

Schaut euch nun gern auf unser­er aus­führlichen und stets aktuellen Home­page um. Viel Spaß beim Stöbern und auf ein Wieder­se­hen im Schachunter­richt oder der Arbeits­ge­mein­schaft.